Erste Ausbildung für Obstbaum-Fachwarte in Mittelhessen

„Die von Ihnen bewirtschafteten Steuobstwiesen bilden den Grundstock für die Produktion unseres hessischen Nationalgetränks, des Apfelweins.“ Mit diesen Worten überreichte Staatsseketär Karl-Winfried Seif am 23. Juni 2007 auf der Abschlussveranstaltung die Teilnahme-Urkunden an die 26 Teilnehmenden des ersten Lehrgangs für Obstbaum-Fachwarte in Mittelhessen.

Ausgehend von einer Idee, die der Vorsitzende der Gießener Regionalschleife, Klaus Döring, zusammen mit der Leiterin der Volkshochschule des Landkreises Gießen, Dr. Marieanne Ebsen-Lenz, entwickelt hatte, erklärte sich der Kreisverband für Obstbau, Garten und Landschaftspflege seinerzeit bereit den Lehrgang zu organisieren und die Ausführung sicherzustellen. Daraufhin wurde der Lehrgang in das Programm der Kreisvolkshochschule aufgenommen. Als verantwortlicher Referent konnte Dr. Thomas Nessel aus Gießen gewonnen werden.

Lehrgang für Obstbaum-FachwarteLehrgang für Obstbaum-Fachwarte

Die Sache wurde ein voller Erfolg. In 52 Stunden erlernten die Teilnehmer Theorie und Praxis des Obstbaumschnittes, der Pflegemaßnahmen und Grundkenntnisse im veredeln.

Zu den praktischen Übungen griff man auf die vorhandene Infrastruktur und „Manpower“ der Mitgliedsbetriebe und Vereine zurück. Von diesen wurde dann erhebliches an Personal und Material gesponsort, was durch die Lehrgangsgebühr nicht abgedeckt war.

Lehrgang für Obstbaum-Fachwarte

Staatssekretär Seif vom Hessischen Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz würdigte ausdrücklich das ehrenamtliche Engagement und hob hervor, dass der Lehrgang die Grundlage geschaffen habe, die Streuobstwiesen auch in Zukunft weiter fachgerecht pflegen zu können. Er dankte allen Beteiligten.